abseits – Die Osnabrücker Straßenzeitung und Jahreshauptversammlung Teil 2

Alle haben sie schon gesehen, die Straßenzeitung abseits, die alle zwei Monate in Osnabrück von Straßenverkäufer*innen angeboten wird.

Viele haben sie schon gekauft.

Wenige kennen das Konzept, das der Straßenzeitung abseits zugrunde liegt.

Herr Kater informierte am 11.03.2026 als verantwortlicher Redakteur 23 Damen des Osnabrücker Frauenforums über die Ziele der Osnabrücker Straßenzeitung, ihre Erstellung, ihren Vertrieb und die damit verbundenen Erfolge bzw. Schwierigkeiten.

Herausgeber der Zeitung abseits sind die Sozialen Dienste SKM gGmbH, bei denen Herr Kater angestellt ist. Er wird u. a. unterstützt durch ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. Die Zeitung erscheint seit gut 30 Jahren. Die Verkäufer*innen der Zeitung nehmen einmal pro Monat an einer ausschließlich für sie eingerichteten Sitzung teil. Sie erhalten einen Verkäufer*innenausweis, es wird ihnen ein fester Verkaufsplatz zugeteilt und sie werden zu einer defensiven Verkaufsweise aufgefordert. „Schwarze Schafe“ werden verwarnt, abgemahnt und ggf. entlassen. Die Zeitung abseits kostet € 2,60. Davon verdienen die Verkäufer*innen € 1,30. Der Zuverdienst wird nicht auf die Sozialleistungen angerechnet. Neben den Einnahmen soll der Zeitungsverkauf auch Kontakte und Wertschätzung vermitteln. Die Straßenzeitung finanziert sich durch den Verkaufserlös, durch Spenden und Anzeigen.

Frau Thöle übernahm kommissarisch als Zweite Vorsitzende des Frauenforums Osnabrück die Leitung des zweiten Teils der Jahreshauptversammlung 2026. Die Tagesordnung wurde genehmigt, ebenso die Änderung von § 6 der Vereinssatzung. In den Vorstand wurden gewählt: Als Erste Vorsitzende Frau Doris Schomaker, als Zweite Vorsitzende sowie als Schatzmeisterin Frau Annegret Thöle, als Schriftführerin Frau Agnes Kenkel, als Beisitzerin Frau Josefa Horstmann und als Kooptierte Mitglieder Frau Eleonore Recker-Korte und Frau Ursula Rolfes.

Organisation/Leitung: Annegret Thöle