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„Lebensmittel auf den Müll, muss das sein?“

Frau Annegret Nitsch, von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen,
Bezirksstelle Osnabück,sprach zu diesem Thema

Die meisten von uns haben nicht das Gefühl, Lebensmittel wegzuwerfen.
Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt: Dieses Gefühl täuscht.
Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, landet in der Tonne.
Es war erschreckend zu hören, dass 61 % der gekauften Lebensmittel als Müll von Privathaushalten verursacht werden,
17 % vom Großverbraucher, 5 % vom Handel und 17 % von der Industrie.
Was können wir dagegen tun?
Wir müssen unser Kaufverhalten ändern!
Der Haushaltsgröße entsprechend einkaufen, nicht zu große –XXL-Packungen, auf das Haltbarkeitsdatum achten.
Auch wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen sein sollte, ist es noch nach einigen Tagen gut zum Verzehr geeignet.
Vor allen Dingen Reste nicht wegwerfen, diese können am nächsten Tag noch verzehrt werden, in den Kühlschrank oder einfrieren.
Lebensmittel kaufen, die man am selben Tag zubereitet.
Die Verlockungen beim Einkauf sind groß.
Alles hübsch dekoriert, die Stimme im Lautsprecher , Musikberieselung, Sonderangebote und auch Gerüche spielen beim Einkauf eine große Rolle. Wer bleibt nicht gerne an einer wohlriechenden Backstation stehen!
Welche Lebensmittel landen am häufigsten auf dem Müll? Lt. Studie:
• Getränke 7 %
• Obst 17,9 %
• Gemüse 25,4 %
• Fleisch und Fisch 6,3 %
• Milchprodukte 7,9 %
• Backwaren 15,1 %
• Speisereste 12,4 %
• Sonstiges 2,9 %

Das Thema hat alle Mitglieder sehr beeindruckt und es gab anschließend eine rege Diskussion.
Angeregt wurde, mit diesem Thema in die Schulen zu gehen um die heutige Generation hinsichtlich Lebensmittelverschwendung aufzuklären. Schon im Elternhaus sollte diesbezüglich erzogen werden.

Leitung: Gabriele Hagemann
Veranstaltung vom 03.02.2016

SOLWODI in Osnabrück – Katrin Lehmann berichtet

SOLWODI: Solidarität mit Frauen in Not (Solidarity with Women in Distress )
und wurde im Oktober 1985 von Sr. Lea Ackermann in Kenia gegründet.

In Deutschland rief Sr.Lea Ackermann 1987 SOLWODI ins Leben. SOLWODI Deutschland ist
eine Anlaufstelle für ausländische Frauen und Mädchen, die in Not geraten sind.
2014 registrierte die Osnabrücker Beratungsstelle 74 Erstkontakte mit Frauen aus 26 Ländern. Deutschland weit gibt es inzwischen 17 Beratungsstellen.
Die Probleme und Notlagen, in denen sich die betroffenen Frauen an SOLWODI wenden sind vielfältig.
Sie umfassen Menschenrechtsverletzungen und Notsituationen wie:

  • Zwangsprostitution
  • Menschenhandel
  • Zwangsverheiratung
  • Bedrohung durch Ehrenmord
  • Gewalt und Probleme in Ehe und Partnerschaft
  • Aufenthalts – und Integrationsprobleme
  • SOLWODI bietet für diese Notlagen individuelle Beratungs- und Hilfsangebote und arbeitet anonym, kostenlos und überkonfessionell

    Leitung: Doris Schomaker

    Frühstück zum Klönen und Kennen lernen

    Im neuen Hotel arcona LIVING OSNABRÜCK stand am 13. Januar 2016 ein Frühstücksbuffet für 65 Mitglieder und Gäste des Frauenring bereit. Wir wollten uns näher kennen lernen und natürlich das neue Hotel in Augenschein nehmen.

    Herr Berding, operativer Leiter des arcona Hotels, machte uns auf die besondere Einrichtung aufmerksam: Stühle, Schalensessel , Nierentische, Musikbox, Wandschmuck und sogar Bestecke stammen aus den 50-er oder 60-er Jahren, aus der „Wirtschaftswunder“ Zeit.
    Diese „Nostalgie“ findet sich einmal im Namen des Restaurants wieder und ebenfalls bei der Auswahl der Speisen: Toast-Hawai, Mett-Igel usw.
    Das weibliche Service Personal trägt weiß gepunktete rote oder blaue Röcke über einem Petticoat – wie es damals modern war.

    Bei einer Führung in drei Gruppen wurden uns die praktisch und funktionell eingerichteten Hotelzimmer gezeigt.
    Es gibt 93 Zimmer, 15 Studios, davon einige mit Kitchenette. Großflächige Darstellungen der Produkte des Osnabrücker Unternehmens Karmann hängen über den Betten: Bilder vom VW-Käfer, vom VW-Cabrio, vom Karmann Ghia, vom VW-Bus.
    Eine interessante Retro Inszenierung, über die gesprochen wird. Die Meinung unserer Mitglieder ? Es gab missbilligendes Kopfschütteln aber auch Begeisterung. Geschmäcker sind eben verschieden! Gott sei Dank!

    Leitung : Brigitte Deppen

    Besuch in Georgsmarienhütte

    Besuch in Georgsmarienhütte, 15. April 2014

    GmHütter Stadtgeschichte für Osnabrückerinnen

    Ratsherr Johannes Rehm vermittelt Interessantes über seine Stadt

    Osnabrück, den 15. April. 40 Damen des Osnabrücker Frauenrings machten sich im Rahmen ihres Kulturprogramms auf den Weg nach Georgsmarienhütte um sich über die Geschichte und den „Wandel der Stadt im Grünen“ ein Bild zu machen.

    Unter fachkundiger Führung des langjährigen Georgsmarienhütter Ratsherrn Johannes Rehm startete die Gruppe am Brauhaus Dröge. Ratsherr Rehm, ein ausgewiesener Kenner der Stadtgeschichte informierte die Zuhörerinnen über die historische Oeseder Papiermühle, die als einer der ältesten Gewerbestandorte im Osnabrücker Raum gilt. Weiter ging es zum 22 ha großen ehemaligen Klöcknergelände, das von der Stadt GMHütte aufgekauft wurde und wo heute neben der Georgsmarienhütte GmbH weitere zukunftsweisende Betriebe zum Wohlstand der Stadt beitragen. Ein Höhepunkt der Rundfahrt war der Besuch auf dem Gut Osthoff. Frau Tassa Marie Stigmo informierte über die globale Welt des Pferdesports, über die von hier aus betriebene Internetplattform „ehorses“ und über den neuen Standort des Pferdegestüts Kasselmann, das an diesem Ort die Tradition der Pferdezucht fortsetzt. Weitere Etappen der Rundfahrt waren der Industriepark Harderberg und das Franziskushospital Harderberg, wo zur Zeit für 34 Mio € ein neuer Bettentrakt errichtet wird. Zum Abschluss stand ein Besuch der Heilig Geist Kirche in Oesede auf dem Programm. Die Besichtigung der Krypta mit der beeindruckenden Darstellung des Kreuzweges anhand der Leidenswege der vier Lübecker Geistlichen, die in der NS Zeit hingerichtet wurden, bot Gelegenheit zum Innehalten und Nachdenken.

    „Wir waren überrascht von der Vielfalt unserer Nachbarstadt und dankbar für die überaus kenntnisreiche Führung durch Herrn Rehm“, so Maria Möller, die Vorsitzende des Frauenrings Osnabrück. Mit regelmäßigen Vorträgen, Besichtigungen und natürlich auch mit geselligen Veranstaltungen gibt der Frauenring den Mitgliedern Anregungen und Informationen zum Zeitgeschehen und als unabhängige Frauenorganisation den politischen Parteien Anstöße für eine wirksame Frauenpolitik.

    Die NOZ berichtete. Der Artikel kann hier als Bilddatei abgerufen werden.